Ich bin Alev. Ich begleite Menschen, die alles am Laufen halten und sich dabei selbst immer hinten anstellen, zurück zu ihrem Selbstwert und ihrer Würde. Über zwölf Wochen online oder an einem Tag bei mir am Hof.
So willst du nicht weitermachen.
Das hast du entschieden. Jetzt geht es darum, was daraus wird.
Kostenfrei · 30 Minuten · Per Zoom

Vielleicht kennst du ein paar davon.
Diese Momente erzählst du niemandem, weil jeder für sich nach nichts klingt.
Unruhige Nächte.
Du liegst wach und gehst durch, wer morgen was von dir braucht. Für dich selbst ist mal wieder kein Platz mehr frei und das stört dich immer mehr.
Der Kaffee im Auto.
Du trinkst deinen Kaffee während der Fahrt zum nächsten Kunden, weil sich alles andere nach Zeitverschwendung anfühlt.
Der freie Tag.
Du planst ihn um die Termine der anderen herum. Was du selbst an diesem Tag willst, ist dir zwar bewusst, aber du erlaubst dir keine Zeit dafür.
Danke, das war super.
Jemand lobt dich, und dein erster Gedanke ist, dass mehr drin gewesen wäre. Das Lob kommt nie ganz bei dir an, da dein innerer Kritiker das verbietet.
Im Auto vor der Haustür.
Du bleibst drei Minuten länger sitzen, bevor du aussteigst. Drinnen wartet Familie und Haushalt, die versorgt werden müsen.
Hobby? Schon lange her.
Früher hast du dir dafür oft Zeit genommen. Heute ist es eine vage Träumerei, die immer mehr in eine beinahe vergessene Sehnsucht übergegangen ist.
Einzeln sind das Kleinigkeiten. Zusammen sind sie dein Alltag.
Fünf Sätze, mit denen du alles am Laufen hältst.
Es ist gerade eine anstrengende Phase.
Andere haben es schwerer.
Wenn ich das nicht mache, macht es keiner.
Ich habe doch alles, ich sollte zufrieden sein.
Nächstes Jahr wird ruhiger.
Jeder dieser Sätze stimmt sogar ein bisschen. Genau deshalb kommst du damit durch.
Du machst weiter, obwohl du längst anders willst.
Dahinter sitzt Angst. Angst vor Ablehnung, vor Verurteilung, vor Ausgrenzung. Diese Angst trifft deine Entscheidungen, lange bevor du selbst darüber nachdenkst.
Dein Unterbewusstsein hält das Dazugehören für lebenswichtig, und damit hat es recht. Für unsere Vorfahren bedeutete Ausgestoßenwerden den Tod. Dieser Reflex sitzt bis heute in dir und entscheidet schneller, als du denken kannst.
Also hast du früh gelernt, was dich sicher macht. Diese Sätze hat dir vermutlich niemand so ins Gesicht gesagt. Verstanden hast du sie trotzdem.
Sich da herauszuschälen ist schwer. Diese Prägungen laufen unbewusst, sie fühlen sich nach deinem Charakter an, und sie melden sich genau dann, wenn es unbequem wird. Mit einem guten Vorsatz allein kommst du da nicht heraus.
Du bist nicht am Ende deiner Kraft.
Da klopft ein neuer Anfang so laut in dir, dass du nicht mehr weghören kannst.
An dir hat es nicht gelegen.
Du hast es versucht. Der Urlaub hat gutgetan, und nach zehn Tagen zurück lief alles wieder wie vorher. Das Buch hat dir Worte gegeben für das, was du längst spürst, und dein Verhalten blieb gleich. Der Vorsatz, ab Montag Grenzen zu setzen, hielt bis Dienstagmittag.
Das liegt nicht an deinem Willen. Es liegt an deinem Alarmsystem.
Solange die Angst vor Ablehnung im Hintergrund läuft, steht dein System auf Schutz. In diesem Zustand nimmst du nichts Neues auf. Du reagierst so, wie du immer reagiert hast, weil das jahrzehntelang funktioniert hat.
Veränderung passiert erst, wenn dein Alarmsystem herunterfährt. Dann kannst du Neues aufnehmen, und dann bleibt es auch.
Ich zeige dir keinen Weg, den ich nur vom Hörensagen kenne.
Ich habe als Kind gelernt, dass Sichtbarkeit gefährlich ist. Wir lebten jahrelang auf der Flucht, aus ständiger Angst verschleppt zu werden. Immer wieder neue Wohnorte. Neuen Schulen. Verwurzeln durfte ich mich nirgends, also wurde ich die, die sich anpasst. Lieb, brav, bloß nicht zu viel.
Ich habe dieses Verstellen so lange perfektioniert, bis mein Körper nicht mehr mitmachte. Ein Zusammenbruch, nach dem nichts mehr ging. Erst da habe ich verstanden, dass ich mein Leben lang um Zustimmung gekämpft habe, die mich nie satt gemacht hat.
Ich habe mich da herausgearbeitet, Schritt für Schritt, und meinen Wert nicht mehr davon abhängig gemacht, ob andere zufrieden mit mir sind. Diesen Weg kenne ich von innen. Deshalb sehe ich bei dir, was du selbst noch nicht in Worte fassen kannst.
Du machst es so gut, dass es niemand merkt.
Du sagst seit Jahren, dass es geht. Im Büro, am Telefon, beim Abendessen. Und alle glauben dir, weil du gut darin bist.
Das ist der einsamste Teil daran. Du sitzt mit Menschen am Tisch, die dich lieben, und keiner von ihnen sieht, wie es dir wirklich geht. Das liegt nicht an ihnen. Du versteckst es zu gut.
Irgendwann hast du selbst den Zugang verloren. Jemand fragt, wie es dir geht, und du müsstest erst nachdenken, um ehrlich zu antworten.
Ein Pferd hat diese Möglichkeit nicht. Es ist ein Fluchttier und liest deine Atmung, deine Körperspannung, deine Bewegung. Worte erreichen es nicht.
Du kommst mit deiner Fassung auf die Koppel, und Clara bleibt stehen, wo sie steht. Sie ist dabei nicht unfreundlich. Sie reagiert auf das, was wirklich da ist.
Dann atmest du aus. Einmal, für einen Moment. Und sie kommt näher.
In diesem Moment sieht dich zum ersten Mal seit langer Zeit jemand so, wie es dir wirklich geht.
Es kann sein, dass du dabei weinst. Das ist in Ordnung, und es sieht dir niemand zu.
Für mich waren die Pferde der einzige Ort, an dem meine Masken nichts genützt haben. Damals hat mich das erschreckt. Heute weiß ich, dass genau dort mein Weg angefangen hat.
Erfahrung mit Pferden brauchst du dafür keine.

Drei Schritte, immer in dieser Reihenfolge.
Ich zaubere nicht und ich trage dich nicht durch. Ich schaffe den Raum, leite dich an und gehe neben dir. Die Schritte machst du selbst.
Ankommen
Du kommst zur Ruhe. Über Atem und Stille wird es leise genug, dass du dich selbst hörst. Du musst dafür nichts können, ich leite dich durch jeden Schritt.
Hinschauen
Wir gehen Schicht für Schicht nach innen. Wo sitzt deine Grenze, an welcher Stelle übergehst du sie, und wo bringst du sie nicht klar heraus.
Aufrichten
Du baust Haltung auf und richtest dich innerlich auf. Du stehst für dich selbst und sagst bis hierhin und nicht weiter, ohne dich zu rechtfertigen.
Meine Angebote stehen allen Menschen offen.
Erfahrung mit Pferden brauchst du keine.
Dreißig Minuten, in denen dir niemand einen Knopf an’s Ohr redet.
Du erzählst mir, wo du gerade stehst.
So viel, wie du erzählen möchtest, und keinen Satz mehr.
Ich sage dir ehrlich, was ich sehe.
Manchmal ist der richtige Weg keines meiner beiden Angebote. Dann sage ich dir das genauso.
Du entscheidest danach in Ruhe und allein.
Ich rufe nicht hinterher, ich schicke keine Erinnerungen, und ich frage nicht nach, wenn du dich nicht meldest.
Du darfst nein sagen.
Wenn du merkst, dass ich nicht die Richtige bin, ist das vollkommen in Ordnung. Erklären musst du dich dafür nicht.
Zwei Wege, ein Ziel.
Ein Tag am Hof, wenn du einmal in Ruhe an die Wurzel willst. Zwölf Wochen online, wenn du deine Verhaltensmuster im laufenden Alltag verändern willst.
Am Hof · Ein Tag · 1:1
Tages-Retreat
Ein ganzer Tag bei mir, Clara und Elfe. Ohne Termine, ohne Publikum, ohne jemanden, der etwas von dir will. Du kommst mit einer Frage und fährst mit einer Richtung nach Hause.
Online · 12 Wochen · 1:1
Begleitung
Zwölf Wochen im Videocall, von dort aus, wo du bist. Du schälst dich Woche für Woche aus dem heraus, was dich klein hält, und triffst deine Entscheidungen wieder aus dir selbst.
Beide Wege beginnen mit einem kostenfreien Gespräch. Dreißig Minuten per Zoom. Du sagst, wohin du willst, und wir klären, welcher Weg dich dorthin bringt. Was die beiden Wege kosten, erfährst du auf der jeweiligen Seite.
In drei Fällen passe ich schlecht zu dir.
·Du willst verstehen, warum es so ist, und es dabei belassen.
Erkenntnis allein hat dich bis hierher gebracht.
·Du wartest auf den richtigen Moment.
Der kommt nicht, du kennst das inzwischen.
·Du willst über deine Situation reden, ohne dass sich dabei etwas verändert.
Dafür gibt es bessere Orte als meine Begleitung.
Ich arbeite mit Menschen, die entschlossen sind und wissen, dass sie ihr Leben selbst verantworten. Ich leite dich an und begleite dich. Gehen musst du selbst.
Du hast es längst entschieden.
Jetzt zeige ich dir den Weg.
Kostenfrei · 30 Minuten · Per Zoom · Du gehst danach keine Verpflichtung ein